Meine Fotoausrüstung
History Silberfilm Digital- Kompakt Digital-Spiegelreflex Standardobjektive Weitwinkel Tele Blitz Makro Scanner Fotolabor Video

Schmalfilm und Video

rollei
Rollei Movie 8

Neben der Fotografie verwende ich seit ca. 30 Jahren verschiedenste Kameras zur Aufnahme von Filmen und Videos, hauptsächlich als anspruchslose Erinnerungsfilmchen bei familiären Anlässen.

In den späten 1970-er und in den 1980-er-Jahren filmte ich mit 8-mm Schmalfilmkameras aus dem Super-8 (Rollei) und Single-8-System (Fuji).

Die Rollei Super-8-Kamera (Rollei Movie 8) war recht gut ausgestattet (z.B. 8-fach-Zoomobjektiv, mit Einzelbild und Blitzanschluss, verschiedenen Geschwindigkeiten, Zeitlupe und Zeitraffer sowie Überblendung, eingebaute Grau- und Konversionsfilter). Manchmal drehte ich damit auch anspruchsvollere Szenen wie z.B. Zeitrafferaufnahmen beim Aufblühen einer Kaktusblüte oder Trickfilme.

Das Single-8--Equipment (Fuji AX-100 und PX-300) setzte ich hauptsächlich bei available-light-Szenen ein (die AX-100 hatte immerhin eine Lichtstärke von 1:1.1).

Die Filme wurden am Betrachter gesichtet, geschnitten, getitelt und geklebt. Dann wurden sie am Eumig Mark S 810 D -Projektor (der alle 8-mm-Formate verarbeiten konnte) auf der angebrachten Tonspur vertont.

fuji
Fuji Single-8-Kameras
eumig
Eumig Mark S 810 D Schmalfilm-Projektor
yashica videocamera

In den frühen 1990er-Jahren wechselter ich von Schmalfilm zu Video-8-Kameras. Zuerst filmte ich einige Jahre mit einer Yashica-Kyocera Finemovie 8 (baugleich mit einer Minolta 8) auf Video-8. Die Bildqualität ließ noch ziemlich zu wünschen übrig.

In den späten 1990er-Jahren drehte ich dann meine Filmchen mit einer Canon UC7 Hi (mit optischem Bildstabilisator) auf Hi-8; diese Videocamera besitze ich jetzt noch. Die Qualität dieser Kamera war schon recht ordentlich und die Auflösung und Bildschärfe erscheint mir besser als die des weiter unten beschriebenen Sony-Camcorders.

canon videocamera
Canon Camcorder UC7
C 750
Olympus C 750

Seit Anfang der 2000er-Jahre drehte ich kleinere Videoszenen manchmal mit der Videofunktion der jeweiligen Olympus Digicams, zB mit der Digitalkamera Olympus-C750. Die Aufnahme erfolgte im MOV-Format, die Auflösung war aber mit 320x240 Pixel recht bescheiden.

Im Jahr 2011 wechselte ich dann (Enkel-bedingt) zu einem kleinen Sony-Camcorder DCR-SX45E, der - etwas antiquiert - noch mpeg2-Files in DVD-Auflösung aufnahm.
Genau deswegen habe ich den Camcorder aber ausgesucht: Der Vorteil dieses Formats war damals (für mich), dass ich mein schon ein bisschen angegrautes Pinnacle Studio 10 Videoschnittprogramm weiter verwenden konnte, was bei den neuen HD-Camcordern zweifelhaft war.
Die nicht gerade berauschende Bildqualität des Sony-Camcorders wurde durch seine einfache Anschlussmöglichkeiten (als USB-Festplatte), seine vielfältigen Einstellungen, den wirksamen Bildstabilisator und die bequeme Bedienung (zB Touchscreen) wieder ein bisschen aufgewogen (man musste halt schauen, dass man eher Großaufnahmen und keine Totalen aufnimmt). Die Inbetriebnahme dauert nur ein paar Sekunden, was bei Tier- und Kinderaufnahmen sehr viel wert ist, und der Schnitt funktionierte auch reibungslos.

sony camcorder
Sony Camcorder DCR-SX45E
xz2+hg
Olympus XZ-2 mit Handgriff & Mikrofon

Beim Wechsel auf Win7 musste auch ein Update auf eine neuere Version des Pinnacle Studios gemacht werden (aktuell verwende ich V. 12). Damit waren erstmals auch problemlos Full-HD Videos und auch das MPG-4-Format möglich.

Die Videofunktion der Olympus XZ-2, die Full HD Videosequenzen im MOV-Format aufnimmt, ist (für meine Zwecke) ausgezeichnet. Die Bildqualität (Schärfe, Farben) ist durch das hervorragende Objektiv und die High-ISO-Fähigkeit des BSI-Sensors der XZ-2 wesentlich besser als bei der Sony-Digicam. Die Bildstabilisierung (oder die Kamerahaltung) war bei der Sony besser, deshalb habe ich jetzt einen Blitz-Handgriff montiert. Der Weißabgleich in der "iAuto"-Einstellung liefert bei Kunstlicht schlechte Ergebnisse, aber die manuelle Einstellung ist ok.

Die Videofiles werden - damit ich sie in Pinnacle Studio verwenden kann - in MPG4 Files konvertiert. Ich verwende zur Konvertierung das Freeware-Programm Any Video Converter, wobei die Bildqualität recht gut erhalten bleibt. Problematisch ist noch der Sound, denn mit dem eingebauten Mikro ist sowohl der Autofokus- als auch der Zoommotor am fertigen Video zu hören (die Nebengeräusche werden interessanterweise bei der Konvertierung noch verstärkt). Auch Windgeräusche treten bei Außenaufnahmen manchmal störend auf. Ich verwende daher den (ziemlich teuren) Adapter SEMA-1 mit dem mitgelieferten Mikrofon, der Kamera und Mikro räumlich trennt (meine anderen - besseren - Mikros mit Windschutz sind mir einfach zu groß). Das Anbringen eines Windschutzes am Mikro hat keine wesentlich bessere Qualität gebracht.

[Video-Snapshot: Szenenbild in HD 1280x720].

pic of Movie Box USB

Zur Digitalisierung der alten analogen VHS- und Video8/Hi8-Bänder verwendete ich nach einigen Experimenten die Pinnacle MovieBox USB.
Da vor allem die Magnetbänder stetig an Qualität verlieren (ganz alte lassen sich oft nur mehr schlecht abspielen oder zeigen nur mehr ein SW-Bild) und auch mein Super-8-Eumig-Projektor schon ziemliche mechanische Schwächen zeigt, habe ich Anfang der 2000er-Jahre meine gesamte Film- und Videosammlung digitalisiert (auf DVD-Auflösung & Packrate hochgerechnet).

Die Super-8 und Single-8-Filme wurden auf eine möglichst kleine Fläche weisses Papier projiziert und vom Canon-Hi8-Videocamcorder UC7 abgefilmt. Die Übertragung auf die Movie-Box erfolgte mittels des Hosiden (SVHS)-Adapters, um die bestmögliche Qualität zu erzielen. Die Box besitzt einen Hardware-MPG-Encoder, wodurch der Computer bei der Aufnahme nicht besonders belastet wurde.

Die VHS-Bänder wurden ebenfalls von einem qualitativ hochwertigen Panasonic-VHS-Videorecorder über SVHS auf die Movie-Box geschickt.

Pinnacle Studio

Als Aufnahme- und Schnittprogramm kommt Pinnacle Studio zum Einsatz. Begonnen habe ich mit der Verson V.8, und bin jetzt bei V.12 gelandet. Weiter möchte ich nicht upgraden, da angeblich die Übernahme durch C orel dem Programm nicht gut getan hat.

Pinnacle Studio ist ein relativ simples und auch nicht besonders professionelles Programm , aber es ist leicht zu verstehen und praktisch selbsterklärend. Die Aufnahme von der Movie-Box klappt klaglos, der Schnitt ist intuitiv zu handhaben, der Einbau von Titeln ist simpel, und man kann auch die Vertonung auf mehreren Spuren sehr einfach durchführen, sowie viele (unnötige, aber lustige) Effekte einbauen.