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Vorlesung: Nomenklatur chemischer Verbindungen

(CHE.189, 1.33 WST, 2 ECTS)

english


Prüfungen: Termine, Anmeldung:
Email an den Vortragenden (siehe Fußzeile)
Prüfungstermine WS 2016/17 und SS 2017

Evaluierung 2017
[Gesamtergebnis] [Textantworten]







Inhaltsverzeichnis und Zeitplan WS 2017/18


Vorlesungs-Folien WS 2017/18

das Skriptum ist mit diesem Passwort zu öffnen:


Auflösung für die Übungsbeispiele WS 2017/18

Das Passwort wird nach der Übungs-Einheit (8) den anwesenden Studierenden per Mail zugeschickt

Auflösung für die Übungsbeispiele WS 2016/17
Das Passwort wurde bereits nach der Übungs-Einheit (8) den anwesenden Studierenden per Mail zugeschickt


Beschreibung der Vorlesung

Diese Vorlesung ist im Chemie-Studienplan als Wahlfach für das Studium Bachelor Chemie vorgesehen

Für wen ist diese Vorlesung?
Sie ist für Studierende der Chemie (aber auch für verwandte Studien wie zB. Molekularbiologie, Biologie oder Pharmazie) geeignet, die die systematische Benennung von chemischen Strukturen erlernen wollen.

Um die Strukturen, die benannt werden sollen, den entsprechenden Grundsystemen, Verbindungsklassen und Substituenten zuordnen zu können, sind zumindest die Grundkenntnisse aus Anorganischer und Organischer Chemie notwendig.

WelcheThemen bringe ich in dieser Vorlesung?

- Systematische Benennung anorganischer und organischer Verbindungen nach den IUPAC-Nomenklaturregeln
- Hinweise zu Unterschieden für die von IUPAC, Chemical Abstracts (Scifinder) und Ringindex angewendeten Benennungen
- Anwendung der Regeln zur Konstruktion der Nomenklatur komplex aufgebauter Verbindungen:
- anorg. und organische Ketten und Ringe, organische Heterocyclen
- Substituierte Systeme
- Koordinationsverbindungen
- Stereochemische Nomenklatur
- einfache Naturstoff- und Polymer-Nomenklatur
- Verwendung von Computerprogrammen zur Erstellung der Nomenklatur
(Links zu Freeware-Software)
- Kritische Beurteilung von Software-generierten Namen

Welches Ziel verfolge ich mit dieser Vorlesung?
Die Vorlesungsteilnehmer(innen) sollten die Kenntnis und Anwendung der Nomenklaturregeln zur Konstruktion der Nomenklatur komplex aufgebauter Verbindungen erlernen, und die (oft real vorhandene) [Ab]Scheu vor der chemischen Nomenklatur ablegen. Als Folge sollten sie das blinde Vertrauen zu den von Nomenklaturprogrammen erzeugten chemischen Namen ablegen und die erzeugte Nomenklatur kritisch hinterfragen können.

Vortragsmethode: Vortrag mit Präsentationssoftware, mit gelegentlichen Übungsbeispielen
Skripten: Ausdruck der Präsentation

Abschluss der Vorlesung:
schriftlicher Test zur Benennung von komplexen Formelbeispielen und zur Erstellung von Strukturformeln aus Namen.

Literatur:

  • Organische Nomenklatur
  • Hellwinkel: Die systematische Nomenklatur der Organischen Chemie. Eine Einführung, 5. Aufl. (Springer)
    (engl: Systematic Nomenclature of Organic Chemistry: A Directory to Comprehension and Application of its Basic Principles; veraltet=entspricht 4. Aufl) (Springer)
  • Fresenius, Görlitzer: Organisch Chemische Nomenklatur, 4. Aufl. (Wiss. Verlagsges.)
  • Kruse: Nomenklatur der Organischen Chemie. Eine Einführung - IUPAC (VCH)
  • Favre, Powell: Nomenclature of Organic Chemistry, IUPAC Recommendations 2013 and Preferred IUPAC Names (RCS)
  • Hellwich: Chemische Nomenklatur, 3. Aufl. (GOVI)
  • Bünzli-Trepp, Nomenklatur der Organischen Chemie, Metallorganischen Chemie und Koordinationschemie (Logos)
    (engl: Systematic Nomenclature of Organic, Organometallic and Coordination Chemistry: Chemical-Abstracts Guidelines with IUPAC Recommendations and Many Trivial Names) (EPFL)
  • Anorganische Nomenklatur
  • Connelly, Damhus, Hartshorn, Hutton: Nomenclature of Inorganic Chemistry, IUPAC Recommendations 2005 (red book III) (RCS)
  • Liebscher, Fluck: Die systematische Nomenklatur der anorganischen Chemie (z.T. veraltete=falsche Nomenklatur, auch in der Auflage 2013!) (Springer)